Gegenstand der Innovationspartnerschaft nach § 18 SektVO ist die Entwicklung, Erprobung und spätere Lieferung von Fahrzeugen mit autonomer Fahrfunktion für den Einsatz im ÖPNV bei der REVG (Auftraggeberin). Unter Fahrzeugen mit autonomer Fahrfunktion werden dabei zu jedem Zeitpunkt Fahrzeuge mit autonomer Fahrfunktion gemäß § 1d StVG verstanden, die funktional dem Level 4 Automatisierungsgrad nach SAE J3016 entsprechen. Die Fahrzeuge mit autonomer Fahrfunktion sind derzeit nicht in marktreifer Form mit einer entsprechenden Betriebserlaubnis gemäß § 1e StVG verfügbar und erfordern daher eine Forschungs- und Entwicklungsleistung. Ziel ist es, im Rahmen einer Innovationspartnerschaft eine im ÖPNV der REVG einsetzbare Lösung zu entwickeln und nach erfolgreichem Abschluss der Entwicklungsphase die Fahrzeuge nebst noch erforderlicher Betriebsleistungen zu beschaffen. Die technische Begleitung des Betriebes muss für alle Phasen der Innovationspartnerschaft und darüber hinaus durch den Auftragnehmer gewährleistet sein. In der Forschungs- und Entwicklungsphase soll iterativ ein Fahrzeugsystem entlang von Zwischenzielen entwickelt und erprobt werden. Dazu sollen 10 Fahrzeuge mit autonomer Fahrfunktion eingesetzt werden. Bei erfolgreicher Erreichung der festgelegten Meilensteine der Forschungs- und Entwicklungsphase (vgl. nachfolgend die tabellarische Auflistung der Meilensteine unter Ziff. 5 der funktionalen Leistungsbeschreibung) sollen in der darauffolgenden Leistungsphase bis zu 100 Fahrzeuge mit autonomer Fahrfunktion unter Einhaltung des vereinbarten Leistungsniveaus und der Kostenobergrenze erworben werden.
Es werden zwei Seitenladerfahrzeuge inkl. Lieferung in einem Los ausgeschrieben. Von einer Losaufteilung wurde abgesehen, da dies technisch und wirtschaftlich nicht sinnvoll wäre.
Die REGIOBUS Mittelsachsen GmbH (RBM) ist ein kommunales Busunternehmen und als Mobilitätsdienstleister im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Landkreis Mittelsachsen tätig. Der Unternehmenszweck erstreckt sich dabei auf alle Produkte des Linienverkehrs gemäß §§ 42 und 43 PBefG, sowie auf Leistungen, die vom PBefG freigestellt sind. Zu dieser Mobilitätsdienstleistung zählt der Regionalverkehr, der Stadtverkehr und der freigestellte Schülerverkehr. Darüber hinaus ist die REGIOBUS Mittelsachsen GmbH im Gelegenheitsverkehr gemäß §§ 48 und 49 PBefG tätig u. a. mit Ausflugsfahrten, im Mietomnibusverkehr oder Schienenersatzverkehr. Die REGIOBUS Mittelsachsen GmbH beschäftigt 460 Mitarbeiter und bedient mit einem Fuhrpark von 237 Bussen173 eigene Linien, davon 121 gemäß § 42 PBefG und 52 gemäß § 43 PBefG. Die Liniennetzlänge beträgt 4.119 km. Auf der Grundlage eines öffentlichen Dienstleistungsauftrages werden jährlich ca. 10,0 Mio. Fahrgäste befördert und 12,1 Mio. Fahrplankilometer erbracht. Im Hinblick auf die Zielsetzung, die Verkehrsleistungen klimafreundlicher zu erbringen, wird die RBM mit Unterstützung durch das Förderprogramm "Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr" batterieelektrische Busse in Mittelsachsen einführen. Die Förderung ist für die Beschaffungsentscheidung der RBM elementar. Die frist- und vertragsgerechte Lieferung ist u.a. für die Inanspruchnahme von Fördermitteln maßgeblich. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Vergabe über die Lieferung von Bussen mit batterieelektrischem Antrieb, Dieselbussen (optional) und Diesel-Reisebussen (optional).
Mit diesem Vergabeverfahren sollen insgesamt 14 Niederflur-Solo-Kraftomnibusse Omnibusse mit batterie-elektrischem Antrieb beschafft werden. Die Fahrzeuge müssen den Anforderungen der Leistungsbeschreibung entsprechen. Die Ladung der Batteriebusse soll mittels CCS-Ladestecker im Sinne einer Depotladung erfolgen. Die Ladeinfrastruktur wird im Rahmen einer separaten Ausschreibung beschafft.
Bau- und betriebsfertige Lieferung eines Mehrzweckarbeitsschiffes für die Ölunfallbekämpfung sowie Schlepp-, Bergungs- und Transportaufgaben. Das Schiff soll bei einer Länge von 20-25 m, Breite 9-10 m und einem Tiefgang um 2 m über gute Manövriereigenschaften und eine Schleppkraft von mindestens 18 t verfügen. Eine freie Decksfläche von ca. 80 -100 qm dient u.a. zur Aufnahme von 10 und 20 Fuß Containern. Zur Ausrüstung gehören u.a. ein leistungsstarker Faltkran, ein einseitiges Ölaufnahmesystem, ein Tank zur Aufnahme von Ölwassergemisch sowie Unterkünfte für 5 Personen.
Eine (1) gebrauchte Sattelzugmaschine inkl. Tiefbett-Auflieger für die Ukraine Eine (1) gebrauchte Sattelzugmaschine inkl. Tiefbett-Auflieger für die Ukraine Eine (1) gebrauchte Sattelzugmaschine inkl. Tiefbett-Auflieger für die Ukraine
Das GUW Mitte, Baujahr 2006 ist derzeit mit der speicherprogrammierbaren Steuerung des Typs AEG A250 für die Feld- und Stationsleittechnik ausgerüstet. Der Hersteller hat diese Hardwarekomponenten abgekündigt. Aufgrund des Dauerbetriebes von mehr als 175.000 Stunden und sich häufender Ausfälle der Feld- und Stationsleittechnik sowie des Streckenschutzes sind Schutz- und Steuerfunktionen nicht mehr dauerhaft intakt und sollen nach dem aktuellen Stand der Technik neu errichtet werden. Das GUW Mitte wurde von der Firma Balfour Beatty ausgerüstet. Die speicherprogrammierbaren Steuerungen des Typs AEG A120 wurde bei dem o.g. GUW innerhalb der Streckenfelder der Gleichspannungsanlagen eingesetzt und damit Funktionen zum Anlagenschutz sowie Steuerungsfunktionen realisiert. Weiterhin werden Daten von den Mittelspannungsanlagen zur Stationsleittechnik kommuniziert. Diese Felddaten werden an eine so genannte Master-SPS (ZSPS, AEG A250) übertragen, verarbeitet und mittels Industrie-PC vor Ort visualisiert. Für die notwendige Software des Betriebssystems ist eine aktuelle Version vorzusehen.
Lieferung von acht Wechselladerfahrzeugen mit Option auf ein weiteres Fahrzeug, in zwei Losen Los 1: Fahrgestell mit feuerwehrtechnischem Aufbau, Wertung nach Wertungsmatrix Los 2: Feuerwehrtechnische Beladung einziges Wertungskriterium: Preis Lieferung von acht Wechselladerfahrzeugen mit Option auf ein weiteres Fahrzeug, in zwei Losen Los 1: Fahrgestell mit feuerwehrtechnischem Aufbau, Wertung nach Wertungsmatrix Los 2: Feuerwehrtechnische Beladung einziges Wertungskriterium: Preis
Grundlage der Vergabe Die Kreise Höxter und Lippe sind für ihre Gebiete nach § 6 Abs. 1 Rettungsgesetz NRW (RettG NRW) Träger des Rettungsdienstes. Sie unterhalten einheitliche Leitstellen für den Brandschutz, den Katastrophenschutz und den Rettungsdienst (§ 4 Abs. 4 BHKG) sowie eine Anzahl an Rettungswachen nach dem jeweils gültigen Rettungsdienstbedarfsplan. Im Rahmen der Ersatzbeschaffung haben die Auftraggeber für den Rettungsdienst insgesamt vier neue Rettungswagen nach DIN EN 1789:2020-12 gemeinsam eingekauft. Die Auftragserteilung ist seitens der beiden Auftraggeber separat aber an dasselbe Unternehmen erteilt worden. Es besteht für jeden Auftraggeber separat die Möglichkeit, die Anzahl der Fahrzeuge um ein weiteres Fahrzeug zu erweitern.
Lieferung zweier LKW Fahrgestelle nach bereitgestellter Leistungsbeschreibung bzw. nach Los 1. Die Fahrgestelle müssen an Gewinner von Los 2 überführt werden. Herstellen zweier Hubrettungsfahrzeuge, Typ DLA(K) 23-12 nach bereitgestellter Leistungsbeschreibung bzw. nach Los 2. Die Fahrzeuge müssen den Anforderungen für ein Hubrettungsfahrzeug des Landes Hessen entsprechen.
Das Amt Spreenhagen als Träger des Brandschutzes benötigt für die Ortswehr Hartmannsdorf der Gemeinde Spreenhagen einen Gerätewagen-Logistik 2 (GW-L2) nach DIN 14555-22 mit Allradantrieb. Das angebotene Fahrzeug soll über eine Sicherheitskabine entsprechend UN-ESE R 29-3 zur Aufnahme einer Staffel (1/5/6), sowie einem festen Kofferaufbau, der zur Aufnahme von 6 (sechs) Rollcontainern und zwei Geräteräumen zur Unterbringung von dauerhaft verlasteter feuerwehrtechnischer Beladung und Ausrüstung geeignet ist verfügen. Weiterhin soll das Fahrzeug über eine am Heck angebrachte elektrisch/hydraulisch betriebene Ladebordwand, mit einer Nutzlast von mind. 1.500 kg verfügen. Das Fahrgestell muss der Kategorie 2 und der Massenklasse M II nach DIN SPEC 14502-1:2016-12 und DIN EN 1846-1 entsprechen. Angaben in der Zulassungsbescheinigung Teil 1: F2 = zul. Gesamtmasse bis max.16.000 kg 7.2 = technisch zulässige Hinterachsmasse bis max. 11.500 kg 8.2 = amtlich zulässige Gesamtmasse der HA bis max. 10.000 kg. Das angebotene Fahrgestell des oben genannten Fahrzeugtyps muss zum Aufbau mit einem festen Kofferaufbau und Ladebordwand geeignet sein und muss eine sichere Handhabung über das gesamte Geschwindigkeitsspektrum bis zur Höchstgeschwindigkeit (100 km/h) nach DIN 1846-3 gewährleisten. Das Fahrzeug muss bei Leermasse eine Gesamthöhe von max. 3.300 mm besitzen. Alle Mindestforderungen der DIN EN 1846 Teil 1 - 3 sowie der DIN 14555 Teil 22 in der zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültigen Fassung sind einzuhalten. Die für dieses Fahrzeug zutreffende Aufbaurichtlinie des Fahrgestellherstellers ist einzuhalten. Am Fahrzeug ist die Wasserdurchfahrtsfähigkeit (mind. Radnabenmitte) unter Berücksichtigung von Aufbau und zusätzlicher Anbauteile zu kennzeichnen. Alle ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel müssen dem § 29 Abs. 1 DGUV Vorschrift 49 entsprechen. Die ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel sind mit einem Schukostecker (mind. IP 67) anzubieten, wenn die Anschlussleitung länger als 0,5 m ist. Die Anschlussleitungen müssen mindestens dem Leitungstyp H07RN-F entsprechen. Das Fahrzeug ist nach den Vorgaben der Leistungsbeschreibung aus- bzw. umzubauen und mit Ausrüstungsgegenständen gemäß der Leistungsbeschreibung zu beladen.
Das Tragkraftspritzenfahrzeug setzt sich aus Fahrgestell mit Tank und Aufbau zusammen. Lieferung der Beladung für das Tragkraftspritzenfahrzeug, sowie einer Tragkraftspritze.
Gegenstand der Beschaffung ist die Lieferung eines vollständig ausgestatteten Kanalinspektionsfahrzeugs zur Verwendung im Bereich der Netzbetriebe der Hamburger Stadtentwässerung AöR. Das Fahrzeug ist für den Betrieb mit einer Besatzung von in der Regel einer, maximal zwei Personen ausgelegt und dient der fachgerechten Durchführung von Kanalinspektionen. Das zu beschaffende Fahrzeug umfasst ein Kanalinspektionssystem mit integrierter Hochdruckspüleinheit sowie ein Kamerasystem bestehend aus einem lenkbaren Fahrwagen und einer kompakten Schiebekameraanlage. Das Inspektionssystem ist zur Zustandsbewertung, Funktionsprüfung sowie zur Abnahmeuntersuchung von Entwässerungskanälen und Schächten geeignet und erfüllt die hierfür einschlägigen technischen Anforderungen. Das Fahrzeug verfügt über einen langen Radstand, einen Dieselantrieb und ein 6-Gang-Schaltgetriebe. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 5.500 kg. Der Leistungsumfang umfasst zudem den vollständigen Innenausbau sowie das erforderliche Zubehör zur Sicherstellung eines betriebsbereiten und einsatzfähigen Systems.